Einspeisung & Eigenstrom

Prinzipiell arbeitet eine netzgekoppelte Solarstromanlage in drei Schritten:

1. Energiegewinnung

Fällt Licht auf die Photovoltaik-Module, so werden in den Solarzellen Elektronen freigesetzt. An den elektrischen Kontakten sammeln sich die positiven bzw. negativen Ladungsträger, wodurch zwischen Vorder-und Rückseite der Zelle eine Gleichspannung entsteht. Dieser photoelektrische Effekt kommt ohne mechanische oder chemische Reaktionen aus und ist somit verschleiß- und wartungsfrei.

2. Stromwandlung

Der vom Solargenerator erzeugte Gleichstrom wird anschließend vom Wechselrichter (häufig auch als Netzeinspeisegerät [NEG] bezeichnet) in netzkonformen Wechselstrom (230 Volt Wechselspannung bei 50 Hz) umgewandelt. Geprüfte Sicherheitsstandards und ausgereifte Prozessortechnik sowie Leistungselektronik der neuesten Generation sorgen für eine effektive Umwandlung des Solarstroms.

3. Eigenverbrauch

Die sinkenden Vergütungssätze für selbst erzeugten Solarstrom und die steigenden Strombezugskosten sind Motivation für die Entwicklung eines optimierten Energiekonzeptes für Ein- und Zweifamilienhäuser. Wie kann sowohl der Wärmebedarf als auch der Strombedarf ganzjährig so gedeckt werden, dass in der Jahresbilanz ein ausgeglichenes Ergebnis erzielt wird?

Die Nutzung eines Stromspeicher-Systems für den selbst erzeugten Solarstrom erhöht die Eigenverbrauchsquote zusätzlich und mindert den Netzbezug um einen weiteren Teil. Auch bei diesem erhöhten Eigenverbrauch halten sich Netzeinspeisung und Netzbezug in der Jahresbilanz die Waage.