Photovoltaik

Gute Gründe für eine Photovoltaik-Anlage

Bereits eine Modulfläche von 450 x 450 km würde ausreichen, um den Weltstrombedarf zu decken. Unsere Sonne ist damit nicht nur eine unerschöpfliche, sondern zudem auch eine umweltfreundliche Energiequelle. Und das Beste: Sie scheint gratis.

Strom von der Sonne

Etwa ein Drittel des Primärenergieaufwandes fließt in die Stromerzeugung. Dabei gehen rund zwei Drittel der erzeugten Energie in den zentralen Kraftwerken und bei der Verteilung über das Stromnetz verloren. Bei der Bereitstellung von elektrischer Energie entstehen in der Regel hohe Umweltbelastungen. Es lohnt sich also ganz besonders, Strom durch erneuerbare Energien wie Sonne, Wind, Wasserkraft und Biomasse zu erzeugen und die elektrische Energie verbrauchernah und dezentral zu gewinnen.

Die Photovoltaik – also die Gewinnung elektrischen Stroms direkt aus Sonnenenergie – ist eine elegante und zuverlässige Möglichkeit. Um in etwa die Strommenge zu produzieren, die dem mittleren Jahresverbrauch eines Bundesbürgers entspricht, sind ungefähr 8,5 m² Solarzellenfläche erforderlich.

Solare Rahmendaten

Auf die Fläche der Bundesrepublik Deutschland trifft jährlich beispielsweise eine Energiemenge, die etwa dem 80-fachen des Gesamt-Energieverbrauchs entspricht. Rund die Hälfte davon erreicht die Erdoberfläche als direkte Sonnenstrahlung, die andere Hälfte als diffuses Licht.

Jedes Jahr treffen so in der Summe etwa 950 bis 1200 kWh/m² auf eine horizontale Fläche. Solarzellen wandeln davon über 15 Prozent in elektrische Energie um, wobei rund zwei Drittel der Energie im Sommer und ein Drittel im Winter „geerntet“ werden. Unsere Sonne ist somit ganzjährig nicht nur eine unerschöpfliche, sondern zudem auch eine umweltfreundliche und kostengünstige Energiequelle.